Schullandheim
Vom 15.09 bis zum 19.09.2008 war die Klasse 6f im Schullandheim auf Schloss Rechenberg.

Die Busfahrt dauerte etwa 2 Stunden. Nachdem die
Schüler samt Gepäck am Schloss angekommen waren, hieß es erst mal
warten. Kurz darauf wurden Betten gemacht. Als alle fertig waren,
begann eine lustige Schlossrally. Um 18.00 Uhr gab es wie übrigens
jeden Abend ein warmes Essen. Während die 6f noch fröhlich aß, planten
Frau Grünwald und Herr Stiefelmeier eine Nachtwanderung. Nachdem alle
gestärkt waren machte sich die Klasse mit Hannes auf den Weg. Unterwegs
mussten die Schüler 3 Aufgaben bestehen. Die 1. war 5 Minuten am Baum
stehen, ganz leise sein und über sich nachzudenken. Die 2. war ein
Rollenspiel in zwei Teams und die letzte Aufgabe war eine 800 Meter
lange Strecke alleine im Dunkeln zu gehen. Gegen 23.00 Uhr kamen wir
zwar total durchgefroren aber glücklich am Schloss an. Nach der
Gute-Nacht-Geschichte ging’s ins Bett.
Am Dienstag gab es um 8.00 Uhr Frühstück. Das Lunchpaket wurde gepackt
und dann ging es ab in den Wald. Lisa las den Schülern eine rätselhafte
Geschichte vor, dann war guter Teamgeist gefragt, denn es mussten
schwierige Aufgaben gelöst werden, um an den Schatz zu kommen. Abends
war Disco Time dabei wurde viel gelacht. Am späten Abend las Frau
Grünwald die Geschichte weiter vor.
Am Mittwoch gab es wieder um 8.00 Frühstück. Dann lernte die Klasse
Björn, den Fledermausexperten, kennen. Erstmal stellte er den
interessierten Kindern verschiedene Fledermausarten vor. Da die Klasse
jetzt viel über die kleinen Säuger wusste, durften sie in Gruppen eine
eigene Phantasiefledermaus herstellen. Heraus kamen lustige Gestalten.
Am Nachmittag durften alle einen Fledermauskasten bauen. Die Schüler
waren sehr begeistert. Damit war der Tag noch nicht beendet, am Abend
wurde die Klasse wieder in kleine Gruppen eingeteilt, um Fledermäuse zu
beobachten. Jede Gruppe bekam ein Gerät um das Echolot hörbar zu
machen. Nach der Fledermausauswertung gab es wieder die
Gute-Nacht-Geschichte. Total erschöpft fielen alle ins Bett.

Nach dem Frühstück, stand am Donnerstag wieder ein Tag mit Lisa auf dem
Programm. Das heutige Projekt war eine Schluchtüberquerung. Die erste
Aufgabe bestand darin, ein rohes Ei so zu verpackten, dass man es aus 8
Metern Höhe fallen lassen konnte, ohne dass es beim Aufprall zerbricht.
Nun wurde das Projekt durch einzelne Stationen langsam aufgebaut. Die
Mutigsten schnappten sich Gurte und den Eimer mit dem Ei. Mit Lisas
Hilfe begriffen alle schnell, wie man sich am besten über der Schlucht
vorwärts bewegt. Unten standen ein paar Schüler und schauten nach, ob
das Ei nach dem Eiersturz noch heil war oder nicht. Die beiden Lehrer
wagten es auch. Am Abend gab es zum letzten Mal die
Gute-Nacht-Geschichte – die Auflösung des Krimis über den Mönch ohne
Gesicht.
Am Freitag sah die Klasse noch mal Björn und Lisa, denn heute standen
zwei Projekte auf dem Tagesplan. Das erste hieß Kistenklettern und das
zweite Baumklettern. Es machte fast allen riesigen Spaß.
Nach diesem Spaß kam die Arbeit, denn jetzt hieß es aufräumen und packen ! ! !
Als dann alles glänzte, liefen die erschöpften Kinder zum Bus.
Überraschenderweise hielt der Bus auf der Heimfahrt noch am Tiefen
Stollen in Wasseralfingen. Die erstaunten Schüler rannten zum Eingang
und warteten, nach ein paar Minuten bekamen alle einen Helm und einen
Umhang. Dann ging es mit einem kleinem Zug ab in den Stollen und dort
begann für die 6f eine sehr interessante Führung. Nach eineinhalb
Stunden kamen alle wieder heraus. Dann ging es aber direkt ans LUG,
denn dort warteten schon alle Eltern. Am LUG angekommen gab es ein
fröhliches Wiedersehen.